Da bist du ja wieder, schwarz und grau und Toten gedenkend.
Ziehst dich lang, gehst nicht vorbei, verbreitest Trauer und düstre Gedanken.
Keiner will dich, geh weg, hau ab!
Schau nur, was du schon wieder angerichtet hast!
Zeigst uns noch die lange Nase, verfluchter Totengräber, elender Gedankenfresser,
lachst uns aus und nimmst uns Licht.

Warte nur du, warte nur!
Schleppende Tage noch, wenige, bald bald ist’s vorbei mit dir.

Totentrompeten Herbsttrompeten

Totentrompeten entriss ich dir, gehackt, mit Ei und Kartoffeln vermischt. Gebacken.
Dazu Salat mit dem wenigen an Farbe, die du uns lässt:
Hagebutten, unendlich fruchtig, cremig, dem Trübsal trotzdend.

Totentrompeten Herbsttrompeten

Was jammer ich? Es hilft ja nichts.
Ziehe gelbe Gummistiefel an und einen Parka und trotze dir, Verhasster!
Gesicht im Wind, Matsch knatscht albern unter Sohlen.
Der Hund lacht.
Du kannst mich mal, du alte Fickkotze!

Ich danke Mel, die mir eines der Worte aus diesem Text zur freien Verfügung überlassen hat