Heut’ lad’ ich ein auf einen Blick auf meinen Kraichgau,
dem Hügelland zwischen Odenwald im Norden, Schwarzwald im
Süden, der Rheinebene im Westen und im Osten ist auch irgendwas.
Felder, Streuobstwiesen und Weinberge prägen die Landschaft und
die vielen Hügel, die niemals hoch, aber doch manchmal steil sind.
Mild ist das Klima, fruchtbar der Boden, abwechslungsreich der Blick.


Nördlich von Sinsheim findet sich nur wenig Kleinteiligkeit, hier
bestimmen Getreide-und Rübenfelder das Bild.


Im Hintergrund schon die Wälder des “Kleinen Odenwalds”, südlich
des Neckars.


Hügel, Felder, Obstbäume…


Streuobstwiesen, die leider häufig nicht mehr gepflegt werden.

Hier in den Kraichgau also kam vor kurzem meine geschätzte Freundin bushi mit ihrem
lieben Mann, mich zu besuchen. Und natürlich wollte ich ihr unbedingt den Grünen Baum
zeigen, in dem ich doch so gerne essen gehe. Ein ehrliches Gasthaus in kleinem Dorf,
guten Zutaten, frisch gekocht.
Uns beide sprach der Melonensalat mit Rauke und Garnelen als Vorspeise an und die
Entscheidung hat keine bereut.
Nun liegt, wie man sich denken kann, der Kraichgau weit entfernt von jedem Meer,
und es ließen sich zum Nachkochen mal wieder keine Garnelen von guter Qualität
und aus akzeptabler Herkunft auftreiben…

Egal, das Pfeffersteak, eine zarte Filetscheibe vom Mohrenköpfle nämlich, nach
dem Braten kräftig bestreut mit gemörsertem Penyarpfeffer, passte ebensogut
zu den fruchtig-herb-sauren Aromen des Salats, der mit einer Vinaigrette aus
Weißweinessig, Sherryessig, Olivenöl und Salz ganz unaufwändig daher kam.

Wer bushi kennt, der weiss, wie sehr sie Stefan Marquard schätzt, und so war
es nicht verwunderlich, dass wir auch über sein neues Projekt geplaudert und
geschwärmt haben.
Ein Kochkurs auf Video, bei dem man zusammen mit Stefan schnelle Gerichte
kochen kann:
Die Küchenquickies.
In seiner gewohnt enthusiastischen Weise kocht Stefan viele schöne Rezepte,
gibt jede Menge praktische Tipps und zeigt eindrucksvoll, wie viel Spaß
er am Kochen hat.
Einfach mitreissend!
Die Bezeichnung “Küchenquickies” ist keineswegs übertrieben, dauert doch
kein Rezept (zumindest für Stefan), länger als 15 Minuten. Aber mit ein
wenig Übung sollte es auch dem Laien möglich sein, die Gerichte in
dieser Zeit nachzukochen.
Wenn man sich mit seiner Mailadresse einträgt, kann man eines der Videos
gratis anschaun.
Probiert’s einfach mal!