Morgens mit einem Becher Kaffee durch den taufeuchten Garten schlendern,
Rosmarin und Lavendel duften beim Vorbeistreifen, die Schmetterlinge auf
dem Sommerflieder pumpen müde Flügel auf in den ersten Sonnenstrahlen, die
durch die glänzenden Weidenblätter scheinen.
Hinten am Holzzaun Johannisbeeren und Himbeeren, wandern direkt in den Mund,
ein Frühstück im Stehen, Fastfood in rot und süß und sauer.
Und doch kurze Freude nur, geerntet werden muss, dass nichts verderbe.

Ein paar Gläser Gelee und Marmelade, nur mit Zucker, ganz pur und rein
Sommergeschmack gefangen im Glas.
Und Sommertartelettes, die Himbeeren darauf vergessen, dafür eine Handvoll
gekaufter Früchte dazu, buttrig und knusprig und ganz viel Quarksahne.

Beeren-Tartelettes

Den Teig mit gebräunter Butter bereitet, ganz ohne Ei,
für 4 Tartelettes-Formen:
150g gesalzene Butter, im Topf braun geschmolzen, dann abgekühlt.
200g Mehl
80g Zucker
Daraus schnell einen Teig kneten, flach drücken und in Folie im Kühlschrank
mindestens 30 Minuten, besser länger, kalt stellen.
Der Teig ist recht brüchig, drum am besten zwischen 2 Folien dünn ausrollen
und mit einem scharfen Messer den Teig samt unterer Folie in vier Teile
schneiden, um ihn so einfacher in die Formen legen zu können.
Bei 180°C 15-20 Minuten backen, bis er goldbraun ist.
In den Formen abkühlen lassen.

Für die Füllung 500g Quark mit Zitronensaft und Abrieb und Zucker nach
Geschmack verrühren und 150ml geschlagene Sahne unterheben.
Die Tartelettes damit füllen, Obst und Beeren darauf verteilen und
sofort wegessen.