Kartenspiele!
Was haben wir nur für ein Glück, dass die erfunden wurden!
Da braucht es nur ein paar Stück Pappe und von guten Geistern erfundene Regeln
und viele vergnügliche Stunden sind uns sicher.
Da gibt es das einfache Mau-Mau, das wir als Kinder liebten. Und später dann
zum ersten Cola-Bier lernten wir Skat und spielten das fortan in verrauchten
Eckkneipen, wo am Nebentisch die alten Männer Doppelkopf droschen und fühlten
uns am Stammtisch angekommen.
Poker aber, Poker hatte so was verruchtes, gefährliches, da ging’s um Geld oder
Kleidungsstücke und überhaupt, wie blufft man da denn richtig?
Obwohl ich also von Solitär über Gaigel und Binockel, Skat und Doppelkopf bis
hin zu Kanasta und 17und4 alles, wirklich alles gespielt habe, blieb mir das
Pokern lange fremd.
Bis…das Internet kam.

Als nun vor einigen Tagen die Anfrage kam, ob ich nicht ein Rezept für einen
Gameabend schreiben oder verfeinern wolle, konnte ich nicht widerstehen.
Denn was die Jungs von Pokerzeit als Snacks zum Spiel anbieten, ist zwar
ganz fein, aber stellt euch das Blatt vor, nachdem der Tisch die Burger aß!
Und weil doch jeder Burger mag, niemand aber ketchupverklebte Spielkarten,
gibt’s die heute mal als Fingerfood!

Burger Miniburger

Für die Buns hab ich auf das bewährte Rezept der Brioche-Buns zurück gegriffen,
das Uwe und Alex schon gezeigt haben. Daraus sehr sehr kleine Brötchen backen.
Für die Paddies Hackfleisch vom besten Hohenloher Rind kräftig kneten, bis es
Bindung erhält, kleine Bratlinge formen und einfrieren. So behalten sie beim
Braten später besser die Form.
Aus angebratenen roten Zwiebeln, Ketchup, Rauchsalz und Chiliflocken entstand die
Sauce, belegt wurde mit dünnen Mangoscheiben und Radicchio für den bitter-süßen Kick.

Burger Miniburger

Und jetzt:
ALL IN!