Die Entscheidung, die Administration hier nun selbst
zu übernehmen, fiel mir nicht leicht.
Zum einen schreckte ich -auch aus Faulheit- vor der
neuen Verantwortung zurück.
Zum anderen aber, und das wog sogar schwerer, war das
Blog eben auch ein gemeinsames Baby.
Nun, das Rad der Zeit dreht sich weiter, Dinge ändern
und Wege teilen sich.
Danke also, lieber Freund, für die guten Zeiten und
dafür, dass du mir dein Design und die Technik überlassen hast.
Ich werde gut drauf aufpassen!

Zwei kleine Veränderungen habe ich mittlerweile vorgenommen:
Rechts unter dem Menü “Navigation” findet ihr nun den
Punkt “Feed”, mit dem ihr das Blog einfach abonnieren könnt.
Und endlich auch kommt man mit simplem Klick auf die Grafik
ganz oben zur Startseite zurück.
Falls ihr weitere Vorschläge habt, nur zu!

Jetzt gibt es aber endlich mal wieder was zu essen!
Flank (oder Flanksteaks) ist ein Zuschnitt, der den meisten
deutschen Metzgern nicht vertraut ist, auf den amerikanischen
Kontinenten aber auf keinem Grill fehlen darf.

Eigentlich ein recht zähes Stück Fleisch, muss es ordentlich
und trocken abgehangen werden, um zu einem saftigen, kernigen
und ganz besonderen Genuss zu werden.
Wenn ihr da keinen Metzger findet wie meinen René Ohr,
endet der Grillabend mehr als enttäuschend!

Die Zubereitung ist dann denkbar simpel:
Einen Rub nach Wahl, bei mir nur Salz und Pfeffer -ich mag es
immer noch am liebsten puristisch- gut einreiben. Ob man das
Fleisch so wie hier vorher einschneidet oder nicht, ist
ebenfalls Geschmackssache.
Das zimmerwarme Flank dann sehr heiss von jeder Seite 3-4 Minuten
grillen, dann 10-15 Minuten unter indirekter Hitze ziehen
lassen, dabei einmal wenden.
Wenn sich Fleischsaft an der Oberfläche zeigt, vom Grill
nehmen und weitere 5 Minuten, evtl. unter Folie, stehen lassen.
Dann in feine Scheiben schneiden.

Dazu gab es im Ofen in Salz gegarte Kartoffeln und Hüttenkäse
mit geraspelten Gurken, Karotten und Kohlrabi, Gartenkräutern,
Zitronenabrieb und -Saft und viel Knoblauch.

Wer braucht schon einen Herd?