Gestern erzählte mir eines der Hundemädels draussen
auf den Feldern, die Podencos würden in Tierheimkreisen
“Kommt zurück”-Hunde heissen.
Weil sie so schwierig seien.

Kommt auf die Definition von “schwierig” an:
Podencos sind äusserst sensible, aufmerksame
und wunderbar soziale Hunde.
Bei der Erziehung muss man jedoch alle Erwartungen
über Bord werfen, die man als typisch deutscher
Hundemensch so mit sich trägt:
Die Frustrationsgrenze ist sehr schnell erreicht.
Sowohl bei Hund wie auch bei Mensch.

Podencos entscheiden selbst, ob sie einen “Befehl”
für sinnvoll halten oder nicht.
Man sagt, sie seien die Katzen unter den Hunden…

Wenn man sich aber von Sitz, Platz und BeiFuss
verabschiedet und so einem Wundertier Raum lässt,
dann … schaut selbst:

Nichts ist wichtiger, als das ein Hund kommt, wenn
man ihn ruft!

Und damit ich immer spannend bleibe, gehören
Spiele dazu!
Gelernt in zwei Tagen.
Beim ersten, versehentlichen Fallenlassen des
Futterbeutels lief er damit schnurstracks ausser
Sichtweite. Und kam dann im Windschatten einer
Joggerin wieder zurück. Samt Beutel! :)

Zu schwierig?
Niemals!

PS: Die Videos enden so abrupt, weil ich mit nur
zwei Händen, einer Kamera und einem zu lobenden
Hund einfach überfordert war….