“Kann man nicht essen, Kind!”,
erklärte Opa, als ich verzückt die Zierkürbisse
in seinem Schrebergarten bewunderte.
“Hier, die kann man essen”, hielt er mir ein
Glas eingelegte Kürbisse aus dem Glas hin.
“Kann man nicht essen, Opa!”, schimpfte Heikekind kurz
darauf und Kürbisse dienten fortan und Jahrzehnte
nur der herbsichen Dekoration.

Kürbis Pasta Sauce Hokkaido

Bis dann einer der so wilden Fernsehköche, Mälzer oder Oliver,
mir mit vielen Worten wunderbar orange Kürbisgnocchi zeigten.
Kürbis gekauft, den Duft beim Backen geliebt und den Geschmack
hinterher und überhaupt waren die Gnocchi ein Traum!

So fangen manche Lieben spät an, halten aber für immer.
In Gnocchiteig muss ich ihn miterweile nicht mehr verstecken,
ich steh zu meiner Leidenschaft!

Hokkaidospalten und 1-2 Knoblauchzehen mit Salz und Öl in einer Auflaufform mischen,
abdecken und bei 200°C im Backofen weich garen. 2/3 davon in einen hohen Topf füllen
und mit etwas Gemüsebrühe (oder Pastawasser) fein pürieren.
Den resichen Kürbis im ausgeschalteten Backofen warm halten.
Feine Chiliringe zur Sauce geben für die Schärfe, mit Salz, Pfeffer und einem kleinen
Schluck Weißweinessig abschmecken und grob gehackte Petersilie dazu geben.

Kürbis, Sauce, gebratene Champignons anrichten, mit etwas Traubenkernöl beträufeln
und mit goldbraun gerösteten Semmelbröseln bestreuen.

Kürbis Pasta Sauce Hokkaido

Kann man essen!