Wenn du im Schrebergarten aufwächst,
und dein Opa dir die Pflanzen zeigt und dich alles schmecken lässt.
Wenn der Opa mit dir durch den Wald und über die Wiesen wandert,
dir kleines und großes zeigt und er dich, längst erwachsen, immer noch
beim Spaziergang durch den Park Erlerntes abfragt,
dann wird der Blick in die Natur Teil deines Lebens.

Und so sammeln wir jetzt mal Kräuter und Blüten und legen sie in Wodka
ein und warten auf den Herbst.
Warum warten?
Erst im Herbst verrate ich die letzte Zutat…

Kräuter sammeln, hier zB. Rosmarin, Fingerkraut, Löwenzahnblüten,
Gundermann, Minze, Salbei, junge Brombeerblätter, später dann auch Fenchel,
Kümmel (frisch oder auch die Samen), Süßholz, Weinraute, Schafgarbe, Beifuß,
Malvenblüten, Oregano und Dost, Estragon, Basilikum, Thymian, Kamille, …
Wer es gerne bitter mag, gibt ein kleines Stück Enzianwurzel (Apotheke) dazu.
Mit sehr intensiven musst du vorsichtig sein. Salbei schmeckt sehr raus und Lavendel auch.
Gewaschen kippst du soviel Wodka drüber, bis sie gut bedeckt sind und gibst
Kandis oder Rohrzucker, Zitronenschale und ein paar Ingwerscheiben dazu.
Auf 0,75l Wodka brauchst du 150-200g Zucker, je nach Geschmack.

Alle Kräuter, die dir ab jetzt in die Hände fallen, oder die in der Küche übrig bleiben,
kommen nun nach und nach dazu. Wodka und Zucker füllst du entsprechend nach,
stellst alles an einen warmen Ort und schüttelst hin und wieder.

Wir sehen uns im Herbst!

Liebe Shermin, das ist mein Beitrag für dich.
Mein Hexenkessel!