Hier ist sie also, die Zusammenfassung zum Event
rund um die Bratkartoffel.
Im Leben nicht habe ich damit gerechnet, dass so zahlreiche und
unterschiedliche Beiträge verfasst werden.
Ihr seid der Knaller, vielen vielen Dank!
Ich hatte unglaublich viel Spaß, eure Beiträge zu lesen und zusammenzufassen.
Eine tolle Sammlung ist dank euch zusammengekommen.

Ganzganz oft wurden als Zutaten Zeit und Geduld genannt, gefolgt davon,
dass die Pfanne nicht zu voll sein darf.
So habt ihr mir also meine Fehler bewusst gemacht und beseitigt:
Bratkartoffeln sind nicht dazu geeignet, in der Mittagspause mal eben
viele Hungrige zufriedenzustellen.
Ich halt mich ab jetzt dran, versprochen!

Der erste Beitrag kam per Mail von Mike, der mir auch schon die Metzgerei Ohr in Sinsheim-Dühren empfohlen hat. Er schneidet Scheiben aus gekochten Kartoffeln und brät sie ohne Fett in einer beschichteten Pfanne langsam und mit viel Zeit.
Jutta hat ein unglaubliches Ritual für die perfekten Bratkartoffeln, das MÜSST ihr lesen, unbedingt! Beim letzten Bild sind mir tatsächlich Tränchen der Rührung….
Als Kommentar hat mir Horst seine Tipps verraten. Er nimmt rohe Kartoffeln, Zeit und Gelassenheit und brät ganz langsam auf mittlerer Stufe.
Gereeschde sagt man im Saarland zu Bratkartoffeln und Martina zeigt noch einen tollen Salat mit Landjägern dazu. Lecker!
Bei Wolfgang müssen die perfekten Bratwürfel rascheln und klickern und man sieht seinem Foto an, dass sie das auch tun!
Robert verrät uns nicht nur die Geheimnisse schweizer Kartoffelzüchter, sondern bepinselt seine perfekten Kartoffelquadrate auch noch mit Zwiebelsaft. Noma-Kartoffeln vom feinsten!
Nach vielen Versuchen brät Uwe nun Schicht für Schicht seine perfekten Kartoffeln. Langsam bekomme ich eine Ahnung, woran es bei mir immer scheitert. Zeit…
Chris empfiehlt ein Rezept von Gordon Ramsay. Zu den Kartoffeln kommt ein Confit aus Schalotten und Gewürzen. Respekt!

Edit: Verwechslung. Warum haben auch zwei Chris den gleichen Nickname? :)

Bratkartoffeln führen bei Micha zum Kampf der Geschlechter: Ihre sind lang vor seinen fertig. Liebe Micha: ich bin ganz auf deiner Seite!
Chef ‘Ansen begnügt sich nicht mit schnöden Bratkartoffeln, nein: geräuchert hat er sie für mich! Wer kann da widerstehen?
Mit Quark und Gürkchen liebt der Schäfer seine Kartoffeln seit der Kindheit und auch er rät mir zu Geduld beim Braten. Ja, das wird immer deutlicher…
Allgäuer Bratkartoffeln von der schönsten aller Allgäuerinnen. Mit Käse überbacken. Love it!
Nur elf Worte braucht Claus, und hinter dem letzten steht das Ausrufezeichen. Ich verstehe. Geduld!
Bombaykartoffeln backt mir Julia, ich bin platt! In die Richtung habe ich ja noch gar nicht gedacht. Köstlich!
Uwe watscht mir die lila Kartoffeln bei wirklich jeder Gelegenheit um die Ohren. Recht hat er, die gab’s ein wenig oft bei mir. Irgendwer muss die Dinger doch kaufen….
Barbara macht nicht nur Knipp zu den Kartoffeln und das, obwohl sie beides nicht sonderlich mag, sie verrät mir auch den ultimativen Tipp: Einfach einen perfekten Bratkartoffelbrater suchen! Yes!
Mit einem Lorbeerblatt würzt Alex das Kochwasser für die Kartoffeln. Tolle Idee, nicht nur für Bratkartoffeln. Muss ich jetzt unbedingt mal dran denken.
Nata baut mir berufsbezogene Kartoffeltürme und erklärt fachmännisch das Gesamtkonzept. Da kann sich manch Kollege eine Scheibe abschneiden!
Auch die wilde Henne greift in die indische Gewürzkiste, löscht mit Brühe ab und serviert mit einem Klecks saurer Sahne. Toll auch die Kombination mit den Lauchstreifen!
Der Gwex mit dem Messer lässt Bisonfett aus, um darin die Kartoffeln zu braten. Weniger Exklusivität hätte uns bei ihm aber auch enttäuscht, gell?
Blunzengröstel aus Österreich! Ob mit sauren Rübchen oder Sauerkraut lassen mir das Wasser im Mund zusammelaufen. Und da überlegt die Susi tatsächlich, ob sie mir das zumuten darf!
Ganz deftig mit Wirsing und Schweinebauch kommt Wolfgangs zweiter Beitrag daher. Ein richtiges Winteressen, so lieb ich das!
Sabo brät mit Deckel, das ist bei rohen Kartoffeln gar nicht mal dumm: So werden sie gar, ohne zu verbrennen. Am Schluss dann knusprig braten, fertig!
Und dann bringt die wilde Henne nach den indischen auch noch die schweizer Variante: Rösti. Und wir merken uns: Es heisst DIE Rösti!
Martin, der jüngste Teilnehmer mit beachtlichem Blog, macht einen Bratkartoffelsalat mit grünen Bohnen und Nürnbergern. Sauber, mein Junge. Weiter so!
Beim zweiten Beitrag serviert Martin zu den Bratkartoffeln selbstgemachten Tafelspitzsülz. Ich wünschte, mehr junge Menschen säßen in unserem kullinarischen Boot.
Schwupps, schon ist Martin nicht mehr der jüngste! Julian -ohne Blog- postete seine Bratkartoffeln auf meiner facebook-pinwand, ohne vom Event zu wissen. Diese Jugend…
Petra macht Brösmeli-Kartoffeln, klingt das nicht bezaubernd? Normale Bratkartoffeln hat die Großmeisterin natürlich schon früher beschrieben. Hätte ich doch gleich mal bei ihr gesucht!
Noch so ein Verrückter: Ron bastelt Buchstaben und braucht so gar keine Worte in seinem Blogbeitrag. Genial!
Andrea verät mir per Mail das Rezept ihres Freundes: Würfel aus rohen Kartoffeln fast frittieren und am Ende gewürfelte Zwiebelchen und ein Ei darüber. Bauernfrühstück? Klar doch. Lecker!
Sprachlosigkeit.
Zorras Mann Y. zeigt in einer eindrucksvollen Fotostrecke seine Bratkartoffeln, die scharfen. Eine superschöne Anleitung ist das geworden, ich bin beeindruckt. Danke, ihr zwei!
Bushcook, meine liebe Freundin, Topfgeldmitjägerin und Expertin der arabischen Küche zeigt uns Bratkartoffeln als Mezze: kalt, mit Koriander und Zitrone. Ganz ihre Küche: Einfach aus besten Zutaten und immer aussergewöhnlich!
Auch Stefanie legt beim Braten von rohen Kartoffeln einen Deckel auf, damit sie erstmal garen können. Ihr Freund hat sich kurz vor Ende des Events welche gewünscht. Zum Glück!
Sandra aus der Facebookgruppe kombiniert die Kartoffeln mit Walnüssen, Lauchzwiebeln und Petersilie, yammie. Drücken wir ihr die Daumen, dass sie endlich mal einen Gewinn abstaubt!
Frau Kampi macht sie ganz anders, als sie sie eigentlich macht und bringt mich damit zum lachen. Spontanes Kochen mit super Ergebnis: Ein Kartoffelsalat.
Mike brät seine Kartoffelwürfel in Olivenöl knusprig und macht eine Würzmischung dazu, die klingt ganz fantastisch!
Das Herz hat er für seine Frau gemacht. Denkt sie.
Nochmal musste Zorras Mann ran, diesmal mit Bratsüßkartoffeln, den ersten! Wie Sandra gibt sie Walnüsse dazu und Petersilie. So schmecken mir die Süßkartoffeln ganz bestimmt :)
Auch Marc, der Schweizer, bereitet Rösti.
“Mehlige Kartoffeln halbgar kochen, auskühlen lassen, raffeln, an der luft etwas austrocknen lassen, in pflanzenfett (ich nehme viel davon) anbraten und mit peffer, salz
und muskat würzen, auf beiden seiten goldbraun anbraten”
Heidis Mail zitiere ich ebenfalls, sie gibt zackige Anweisungen:
“also immer Butterschmalz, rohe Kartoffeln gewürfelt und langsam braten. Später kleingeschnittene Zwiebeln und Speck dazu und ganz zum Schluss noch etwas Rosmarin. Himmlisch!!”

Ich hoffe, niemanden übersehen zu haben.
Falls doch, meldet euch bitte bis zur Ziehung am Mittwoch, dann kommt ihr noch in die Trommel.

Hier die Zahlen für die Statistikfans unter uns:
40 Beiträge kamen zusammen, ihr Wahnsinnigen!
davon
32 per Blog.
3 per Mail
3 per Kommentar
2 per facebook.

22 mal wurden Kartoffeln vorgekocht
1 davon in Milch
1 davor geräuchert
16 mal waren sie roh.
2 mal wurde beides beschrieben

11
mal wurde je in Butterschmalz oder in Öl gebraten, genannt wurden aber auch: Olivenöl, Bisonfett, Schweineschmalz, Butter, Kokosfett, ausgelassener Speck oder eine Mischung aus mehrerem.
2 mal kam gar kein Fett oder Öl in die Pfanne.

11 mal standen je beschichtete oder schmiedeeiserne Pfannen auf dem Herd
1 mal Edelstahl. Der Rest nannte keine Pfannenvorliebe.

17 mal wurden Scheiben geschnitten
12 mal Würfel. Ansonsten Viertel, Achtel, Spalten, Quadrate und 2 mal gar Buchstaben.
Zwei Schweizer lieferten…Rösti.

Hach wie ich mich freu!