Nur noch wenige Tage bis zur Materialschlacht.
Gibt es zu Heilig Abend noch ganz unterschiedliche Vorlieben, wie uns Matthias
detailliert ausführte, so einen wir uns an den Feiertagen dann zur großen Zeremonie.
Ich komm nur nicht dahinter, warum für mich ein Weihnachtsmenue immer mit großem Aufwand verbunden ist. Warum kann mir ein zwar wunderbares, aus Weidegras bestehendes, aber doch nur durch die Pfanne gejagtes Steak für einen solchen Anlass nichts abgewinnen?
Warum die Gans, die Ente, der Karpfen, der besonders große Braten? Über Stunden gewonnene Saucen, aufwendig bereitete Gemüse?
Mir reicht’s.
Nichts habe ich dieses Jahr geplant oder gar vorbereitet.
Es kommt, wie es kommt.

Und weil es dann doch wieder so sein wird, dass Fleischmassen braten und brutzeln, schmoren und dampfen, verzichte ich die Woche davor.

Kichererbsenfrikadellen mit Backofenkartoffeln und Posteleinsalat

Kichererbsen Frikadellen Postelein

Kichererbsen aus der Dose mit Zwiebel, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Petersilie und Zitronensaft pürieren.
Mit Ei und etwas Mehl oder Semmelbrösel zu einer formbaren Masse kneten und in Butterschmalz ausbacken.
Die Salatsauce war recht sauer, was gut zum Stumpfen der Kartoffeln und der Kichererbsen passte. Dazu passt eine zitronige Mayonaise.
Ganze Kichererbsen unter die Masse zu heben, stellte ich mir gut vor in der Textur. Der Fehler daran: Die Frikadellen brechen leicht auseinander.

Kichererbsen Frikadellen Postelein

Falls es euch geht wie mir und ihr Anregungen für eure Menüs kurz vor Schluss benötigt,
hier hat Uwe eine schöne Sammlung zusammengestellt.

Wir sehen uns!