Was ist das nur für eine unnötige Angewohnheit?
Etwas “für gut” aufzubewahren!

Granatapfel

Meine schönsten Stiefel? Für gut.
Sexy Röcke? Für gut.
Der teure Lippenstift? Für gut.
Der ganze Mist liegt Jahre in den Schränken, wird niemals guter und Platz braucht’s auch noch.
Und wenn dann mal Anlässe sind, Treffen mit Freunden in tollen Hotels, Restauranteröffnungen oder gar Fernsehauftritte, dann fühl’ ich mich in den Fürguts so fremd und verkleidet und unwohl, dass ich sie doch wieder zuhause lasse.
So kennt ihr mich also alle nur in löchrigen Jeans und ausgewaschenen Shirts.
Super.

Oh, hübsche Stubenküken? Ich nehm mal zwei mit. Für gut.
Reh? Gerne! Die beiden Keulen bitte, für gut!
Reste von der Prachtforelle, na die frier ich doch ein! Kann ich doch nicht einfach so in die Pfanne hauen.
Da brauch ich passende Gelegenheit, passende Leute und natürlich die einzig wahre Inspiration, um daraus ein wahres Fest zu bereiten.
Warten auf gut.

Stubenküken Rotkohl Blaukraut Granatapfel

Und dann macht irgendein Lump die Tür der Kühltruhe nicht richtig zu, bis du es merkst vereist sie komplett und ab da geht die Tür erst recht nicht mehr zu und dann machst du Dienstagmittag Forelle mit Zwiebelcremesuppe, Mittwochmittag Rehragout und Donnerstagmittag Stubenküken mit Rotkrautsalat, Orangen und Granatapfel.
Na das hat sich ja gelohnt…

Stubenküken Rotkohl Blaukraut Granatapfel

Hoch und heilig versprochen:
Welchen der Kommentatoren ich als nächstes treffe, dem steh ich in Rock, Stiefeln und Lippenstift gegenüber!