“Sieht man aber nichts von”,
lautete vor kurzem der Kommentar zu meiner Bemerkung,
ich würde eher selten Fleisch kochen.
Wirklich?
Schnell blätterte ich die vergangenen Monate durch:
Entwarnung! Alles gut.
Zwar landeten grad in den letzten Wochen viele und häufig auch rohe Fotos von Fleisch hier im Blog, aber das liegt nur an meiner zwar zwanghaften, denoch bereitwilligen, amüsanten und äusserst kösichen Teilnahme an der Fatbate.
Echt jetzt!
Nebenbei kann man zur Diskussion stellen, ob man sich beim Kauf von Freilandfleisch tatsächlich einschränken muss. Ich jedenfalls freue mich immer, solche Betriebe zu unterstützen.

Und dann lief mir mal wieder ein fleischloses Gericht über den Weg, das zuzubereiten ich mich schon lange gescheut hatte. Aber diesmal lachten mich die Fotos an und das Rezept auch und ich kochte und fotografierte und alle waren glücklich des Mittags – nur zu bloggen vergaß ich:

Kartoffelbliný.

Kartoffel Blini Frisee

Den Teig bereitete ich sicher wie Uwe, zumindest so ungefähr. Ohne die gestampften Kartoffeln jedoch, denn die schnitt ich in dünne Scheiben und legte sie schnell auf die Teigmasse in der Pfanne.
Dazu Radieschen-Schichtkäse und Frisee-Salat mit Zucchinistiften.
Seht ihr die Scheibe rohen Schinken? Den kann man weglassen.

Kartoffel Blini Frisee

Wie gut, dass ich Uwe am Wochenende traf.
Darf man doch nicht, sowas vergessen.
Und zur Fatbate passt’s ja doch auch wieder. Irgendwie.