Eine Foodbloggerwelt voller Anregungen.
Fotos, Ideen, Rezepte täglich und endlos.

Und wie sollte es anders sein bei Menschen, die sich ganz offensichich gerne mitteilen?
Es gibt Rankings, Awards, Empfehlungen und auch menschlich bedingte Vorlieben und Abneigungen.
Der Kombinationen sind da viele:
Blogs mit netten Fotos aber wenig Inhalt – muss ich wirklich davon lesen, wie man Joghurt auspresst und das dann Frischkäse nennt?
Sind nicht im Gegenteil die Blogs lesenswerter, die weniger gute Fotos, aber mehr Inhalt bieten?
Inhalt?
Für mich die, die entweder Geschichten erzählen oder besondere Gerichte vorstellen.
Im guten Fall beides.
Im besten Fall alles.
Im schlimmsten Fall nichts.
Zweifel? Doch es gibt sie. Blogs mit langweiligen Rezpepten, schlechten Fotos, uninteressanten Mitteilungen (ich geh jetzt zum Friseur) und zuguterletzt auch noch vollen Schreib-und Gramadig-Fehler.
Wieso ich also kein eigenes Ranking veröffeniche:
Ich würde viel lieber die Blogs nennen, die man besser nicht besucht und das wäre wieder entgegengesetzt sinnvoll.

Nun habe also auch ich feine Blogs, die ich täglich zum Kaffee besuche und oft liest man von mir begeisterte Kommentare, ich würde sofort nachkochen wollen.
Allein: Ich schaff es nicht.
Eine Erklärung fehlt mir.

Rote Bete Ofen Gemuese

Lichtblick:
Mittwoch auf dem Wochenmarkt am Stand der schrumpligen Gemüse bildete sich beim Füllen des Warenkorbs im Geiste ein Bild, von dem ich sicher wusste, es schon im Netz gesehen zu haben.
Konnte mich aber nicht erinnern. Musste bei Facebook nachfragen.
Alice hatte sofort die Lösung.

Pack ich also das Zeug auf ein Blech, koche paar gute Kartoffeln nebenbei. Freue mich derweil an Marcs wenigen Worten und beschließe, ihn zu stalken.
Passt.

Rote Bete Ofen Gemuese

Und so wird es ungeachtet der momentan massiv geführten Diskussionen um Werbung in Blogs, Einkaufsempfehlungen und deren Sinn oder Unsinn, Metathematisieren, Overstyling und tatsächlich ernstgemeinten Hinweisen darauf, dass doch Foodfotos, Rezepte, Kocherei und weiteres bitte in der Hand der Profis zu belassen seien … sic … dabei bleiben:
Ich koche so gut, wie es mir möglich ist.
Ich fotografiere so gut, wie es mir möglich ist.
Ich schreibe so gut, wie es mir möglich ist.
Ich werde keinen Tag damit aufhören, in allen Bereichen mein Können verbessern zu wollen.

Und wenn mir was gefällt, dann erzähle ich davon.

Update:
Eben werde ich darauf hingewiesen, dass ich das Rezept vergessen habe …