Je öfter ich das Wort Kringel aussprech,
desto spassiger wird mir.

Kringel
Kringel
Kringel

Das übliche Online-Lexikon gibt nicht viel her, drum muss der Duden verlinkt werden [und der Hinweis darauf, dass Rechtschreibwächter Sinn für Humor haben!].
Manchmal denk ich ja, dass auch unsere Vorfahren viel davon hatten.
Oder viel Wein.

Rumpf. Stumpf. Sumpf.
Jackenkragen, Krabbenjagen, Flaggentragen.
Warum heisst das Watt Watt? Wer kam denn auf sowas?
Watt? Kein Meer da?

Jetzt erscheint mir der Kringel wieder normaler, Rezept hab ich keins.
Bisschen Hefe, bisschen Zucker, bisschen Wasser und bisschen Milch [und wer hat eigentlich bisschen erfunden?] verrühren und bisschen [sic] stehen lassen, bis sich [huh?] was tut.

Mit mehr Wasser, mehr Mehl, Salz und Öl zu einem elastischen Teig verkneten.
Stehen lassen, bis sich das Ding [DIiiiiNG!] verdoppelt.

Sesamkringel Sesam Kringel Schlink

Erneut durchkneten, in vier Teile schneiden und jedes schleifen wie ein Brötchen.
Backofen auf 180°C vorheizen und ein Glas Wein einschenken. Und trinken.
Miterweile ergebe ich mich der Sprache.

Mit einem Kochlöffel die Teiglinge durchstechen und mit viel Schwung um die eigene Achse drehen.
In Wasser tauchen und in Sesamkörnern gründlich wälzen.
Backen, bis fertig.

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Zu mehr reicht es heute nicht.
Ich hole die Flasche Wein [fein, rein, mein] und sonnenwarme Tomaten aus dem Garten [Karten] an den Tisch [Fisch], tunke in Olivenöl [SMS-Frage: “Wie läuft dein Date?”, Wortvervollständigung antwortet “Alles Öl”] und bestreue mit Salz.

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Und lese weiter in Bernhard Schlinks Heimkehr.
Ein Buch so voll mit Gedanken, dass es mich seit über einem Jahr begleitet.

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