In der am Wochenende mal wieder auf VOX ausgestrahlten Spiegel-Doku

Fast Food oder Feinkost:
Wie kocht Deutschland?

erklärte Madelaine Jakits vom “Feinschmecker” unter anderem über die Nahrungsmittelindustrie:
“Die wollen Ihnen mit ihren Produkten nicht was Gutes tun, so wie Ihre Mutter das wollte.
Die wollen damit Geld verdienen”.

Uns was Gutes tun…
Ja, das wollten unsere Mütter, Väter, Omas, Opas, nicht wahr?
Mit Liebe wurden unsere Mahlzeiten zubereitet, weil sie uns was Gutes tun wollten.
Ernährung war nicht nur ein Mittel zum Sattwerden – wir Kinder sollten ernährt werden.
Nahrung wurde noch als das gesehen, was es ist: Lebensnotwendig und Grundlage kindlicher Entwicklung.
Zeit zur Nahrungszubereitung aufzuwenden war nicht lästig, sondern selbstverständlich.

Was Gutes tun, das geht mir nun seit Tagen nicht aus dem Kopf.
So einfach kann man das ausdrücken.

Hamburger

Und das geht manchmal sogar mit einem Hamburger.
Ganz ohne Tischmanieren.
Darf auch mal sein.
Egal, morgen gibt es wieder Besteck!