Wieder was von Oma, diesmal Rosen.
Ihren Namen kenne ich nicht, doch alt müssen sie sein.

Rose Rosenzucker Rosensalz

Werden nun schon in mindestens dritter Generation an verschiedenen Stellen gehegt.
Schlicht sind sie, blühen 1-2 Wochen, dann ist es vorbei.
Vermehren kann man sie durch Stecklinge ganz leicht.
Genügsam sind sie an Boden, Standort und Klima, Blatäuse stecken sie leicht weg, Krankheiten kenne ich keine.
Sie brauchen keine Pflege, keinen Dünger. Wuchern sie zu sehr, schneidet man sie einfach weit zurück.
Und weil sie gleichzeitig mit Frauenmantel blühen, passen die beiden auch immer gut zusammen.

Rose Frauenmantel Rosenzucker

Betörend ihr Geruch: Ich fühle mich in einer Wolke aus Aroma, süß, markant, verführerisch.
Was liegt also näher, als die Blütenblätter zu trocknen und in der Küche zu verwenden?

Die schon losen Blätter abzupfen und an einem schattigen, luftigen Ort trocknen.
In der Sonne verfärben sie sich braun.
Luftdicht aufbewahren.

Rosenzucker:
Die getrockneten Blätter im Mixer zerkleinern.
Etwa die gleiche Volumenmenge Zucker dazu geben und einige Sekunden zusammen schreddern.
Trocken und dunkel aufbewahren.

Der Rosenzucker eignet sich als hübsche Dekoration für Kuchen, Desserts, aber auch als süßes Element bei diesem Ziegenfrischkäse.

Rosenzucker Rosensalz Ziegenfrischkaese

Setzlinge?
Einfach vorbeikommen, ausgraben!