Nun also sind sie da, die kalten, stürmischen,
dem Winter den Weg weisenden Novembertage. Regen.

Froh sind wir nach Hause zu kommen, uns zu wärmen an Kamin und heissen Getränken.
Gemüichkeit ergreift uns, Wolldecken werden ausgebreitet, Kerzen angezündet und wir sehnen uns nach Deftigem, Würzigem, Schlichtem.
Und was liegt näher beim Betrachten der flackernden Feuer, als Flammkuchen?
So stelle ich hier drei Variationen vor, deren Kombinationen alle logisch, nie abgehoben, also heimelig sind.
Und auch ein schöner Weißwein dazu ist –natürlich- ein heisses Getränk!
Flammkuchen

Flammkuchen in Variationen
Klassisch – Birne-Nuss – Ziegenkäse-Honig
Grundteig für 1 großen Flammkuchen:
200g Mehl, 100ml Wasser, 2 EL Öl, 1TL Salz
Die Zutaten zu einem glatten Teig gut verkneten. Je nach Mehlsorte etwas mehr oder weniger Wasser zugeben. Der Teig soll die Konsistenz eines Nudelteigs haben. Mindestens 30 Minuten stehen lassen.
Dann sehr dünn ausrollen. Das geht auch gut mit einer Nudelmaschine.
Gebacken wird bei 250°C auf Backpapier.

Klassisch:
Mit Schmand bestreichen, mit sehr dünn geschnittenen Zwiebelringen und Speckwürfeln belegen.
Salzen und pfeffern, nach Belieben noch etwas Parmesan darüber reiben.

Birne-Nuss:
Mit Schmand bestreichen, mit dünn geschnittenem Lauch, Birnenscheiben, Blauschimmelkäse und gehackten Walnüssen belegen. Salzen, pfeffern. Mit Gartenkresse und gebackenen Streifen von Schwarzwälder Schinken garnieren.

Ziegenkäse-Honig:
Ziegenfrischkäse mit etwas Sahne glattrühren und den Teig damit bestreichen.
Mit feinen Lauchzwiebelröllchen und Bauchspeck belegen. Salzen, pfeffern, mit gehackten Rosamrinnadeln würzen.
Nach dem Backen mit Akazienhonig beträufeln (oder auch Rosmarinhonig).