Cooking Cup


Marbach. Beim Cooking-Cup im Haus des Handwerks
sind drei Teams im Regionalentscheid gegeneinander
angetreten.
Am Ende haben Heike Ames und Heike von Au die Nase
vorn und kochen sich ins Halbfinale. Von Sandra Brock

Etwas Farbenfrohes sollte es sein – und das ist Heike Ames
und Heike von Au gelungen. Vor allem aber hat es
geschmeckt, was die beiden Damen beim Cooking-Cup im
Küchenstudio Pfisterer und Fuchs gekocht haben – und
deshalb sind sie auch eine Runde weiter.
Seit drei Jahren findet im Haus des Handwerks immer wieder
der Regionalentscheid des deutschlandweiten Cooking-Cups
statt. Was den Geschäftsführer Werner Zint freut. Immerhin
gehört sein Küchenstudio damit zu einem von 20 in der
Bundesrepublik, wo die Veranstaltung über die Bühne geht.

Drei Zweier-Teams treten auch diesmal wieder
gegeneinander an. Zum Thema Cuisine maritime haben sich
Sabine Kristen und Volker Dittmer aus Aichtal folgendes
einfallen lassen: Saltimbocca vom Loup de mer im
Pinienkernmantel auf geräuchertem Rote-Bete-Risotto mit
frittierter Auster in Teighülle und Safran-Vanille-Sauce an
karamellisierten Apfelperlen. Das klingt nicht nur nach einer
Menge Arbeit am Herd, das ist es auch. Kurz nach
Fertigstellung ihres Menüs, samt Küche putzen, ist es Sabine
Kristen immer noch ganz heiß. “Die große Schwierigkeit war
die Zeit”, sagt sie ein wenig atemlos. Nur 60 Minuten haben
die Teams, ihr Gericht auf die Teller der Jury zu zaubern.

Diese besteht in diesem Jahr aus dem Regionaldirektor der
Kreissparkasse Thomas Nytz, dem Küchenchef der Traube in
Großaspach, Markus Binder, und der Leiterin der
Lokalredaktion der Marbacher Zeitung, Karin Götz. Während
sie Risotto und Co. des Teams eins kosten und darüber
diskutieren, stehen schon Heike von Au und Heike Ames am
Herd. Die Damen sind beileibe keine Koch-Anfänger. Beide
haben dieses Jahr schon einmal die Küchenschlacht auf ZDF
gewonnen. Entsprechend ruhig gehen sie an die Sache heran:
Lachsfilet mit Schwarzkümmel-Lasur, dazu Limoncello-
Agnoloti und gefüllte Tomate auf Pestolauch und
Zitronenzabaione. Die Schwierigkeit liegt beim Lachs, sind
sich Heike Ames und Heike von Au einig. Der muss genau
auf den Punkt sein. Und weil die zwei Frauen das geschätzte
1000 Mal geübt haben, “sinken jetzt wahrscheinlich die
Lachsvorkommen in den Flüssen”, witzelt Heike von Au.

Doch das Üben hat sich gelohnt. Die zwei werden Erste – und
dürfen sich im Oktober im Halbfinale in Traunreut beweisen.
Dort treten die Sieger der Regionalentscheide gegeneinander
an. Die fünf besten Teams reisen per Schiff rund um die
Kanarischen Inseln und werden den Cooking-Cup schließlich
vor La Palma auskochen. Nicht mit von der Partie sind dann
Michael Eckert und Peter Hettich, denn sie sind beim
Regionalentschied in Marbach nur Dritte geworden. Sie
brachten Lotte mediterran auf die Teller in einem Mantel mit
Harissa, gebackenem Gemüse und Couscous. Der Clou: Eine
Muschel-Fisch-Sauce, die zwar laut Jury lecker war, aber
gereicht hat’s am Ende eben nicht für eine Platzierung weiter
vorne.

aus der Marbacher Zeitung

http://www.marbacher-zeitung.de/mbz/page/detail.php/2640341

Und hier noch ein Bild des Gerichts: